Die Sage über die Entstehung von Schellerhau
Eines Tages hatte der Teufel wieder einmal Streit mit seiner Großmutter.
Er verließ wutentbrannt die Hölle, den Sack vollgepackt mit Häusern, denn er wollte sich irgendwo auf der Erde selbständig machen. Allerdings hatte er nicht bemerkt, dass er auch ein Stück glühende Kohle vom Höllenfeuer eingesackt hatte. Gerade als er über die Schellerhauer Höhen flog, brannte die Kohle ein Loch in den Sack und der Teufel verlor ein Häuschen nach dem anderen. Diese fielen in großem Abstand voneinander auf die Erde.                       Als der Teufel merkte, dass er fast alle Häuser verloren
hatte, warf er den Rest auch noch hinunter und rief: "Zum Schinder!"
An dieser Stelle stand einst das Haus des Schinders, wie der Abdecker bzw. Feldmeister genannt wurde. Bei ihm musste jedes Stück totes Vieh abgeliefert werden.

Die gesamte Geschichte von Schellerhau können Sie in unserer Chronik nachlesen.

Diese wurde nach dreijähriger Arbeit durch die Autoren in diesem Jahr fertiggestellt und wird zur Zeit gerade gedruckt.

Das Werk umfasst 709 Seiten und ist ab Mai zum Preis von 45,00 € an unten angegebener Adresse erhältlich.